Ein Kauf, ein gespendetes Produkt
Das Prinzip ist einfach. Die Umsetzung ehrlich zu halten, ist die eigentliche Arbeit.
Aktueller Stand: Das Modell ist vorbereitet, aber noch nicht aktiv. Wir sprechen mit sozialen Organisationen; sobald eine Vereinbarung steht, nennen wir Namen, Menge und Zeitraum an dieser Stelle. Bis dahin gilt: kein Spendenversprechen, keine Werbung damit.
So funktioniert es
Du kaufst ein Set
Ganz normal, zum ausgewiesenen Preis. Der Spendenanteil ist einkalkuliert und wird nicht draufgeschlagen.
Du wählst das Projekt
Bei der Bestellung entscheidest du, welche Organisation das gespendete Set bekommt.
Wir liefern gesammelt
Sobald genug Sets zusammenkommen, geht eine Lieferung raus — mit Foto, Datum und Menge auf der Transparenzseite.
Warum das nötig ist, steht nicht hier, sondern in den Zahlen: Wasser in Zahlen
Gespendete Sets
0Sets
Diese Zahl zählt ausschließlich Produkte, die nachweislich bei einer Partnerorganisation angekommen sind — nicht verkaufte, nicht zugesagte.
Das Modell startet, sobald der erste Partner feststeht
Wir sind in Gesprächen mit sozialen Organisationen in Deutschland und Europa. Erst wenn eine Vereinbarung unterschrieben ist, machen wir ein Versprechen daraus. Bis dahin steht hier eine ehrliche Null.
Die Kritik, bevor jemand fragt
Das 1+1-Modell hat einen Ruf zu verlieren. TOMS Shoes hat es bekannt gemacht und ist jahrelang dafür kritisiert worden: Geschenkte Ware kann lokale Händler verdrängen, sie löst keine strukturellen Probleme, und sie bedient vor allem das gute Gefühl der Käufer. Diese Kritik ist berechtigt. Deshalb hier, was wir anders machen — und was wir nicht behaupten.
Verdrängt ihr damit nicht lokale Händler?
Unsere Empfänger sitzen in Deutschland und Europa, nicht in Ländern mit funktionierenden lokalen Märkten für solche Produkte. Und die Menschen, die die Sets bekommen, wären keine Kunden eines lokalen Händlers — es gibt für sie schlicht kein Angebot. Wir nehmen niemandem einen Verkauf weg.
Löst das ein strukturelles Problem?
Nein. Ein Duschset ersetzt keine Wohnung, keine Sozialpolitik und keine Wasserinfrastruktur. Es macht einen einzelnen, konkreten Tag erträglicher. Mehr behaupten wir nicht, und weniger ist es auch nicht.
Wer entscheidet, wer ein Set bekommt?
Die Organisationen, nicht wir. Dort arbeiten Menschen mit Fachwissen, die ihre Klientel kennen. Wir liefern an die Einrichtung und halten uns aus der Verteilung heraus.
Bekomme ich eine Spendenquittung?
Nein. Du kaufst ein Produkt, du spendest nicht — die Spende leisten wir. Eine Zuwendungsbestätigung können wir nicht ausstellen, weil wir kein gemeinnütziger Verein sind. Wer eine Quittung braucht, spendet besser direkt an die Organisation; wir verlinken sie auf jeder Projektseite.
Woher weiß ich, dass die Sets ankommen?
Auf der Transparenzseite steht jede Lieferung mit Datum, Menge, Empfänger und Beleg. Der Zähler auf der Startseite zählt ausschließlich diese bestätigten Lieferungen — nicht die Bestellungen. Wenn dort eine Zahl steht, ist die Ware angekommen.
Warum steht der Zähler auf null?
Weil noch keine Partnervereinbarung unterschrieben ist. Wir könnten hier eine Zahl aus Bestellungen hochrechnen — das wäre ein Versprechen ohne Deckung. Sobald die erste Lieferung raus ist, ändert sich das hier.